INTERVIEW MIT: PANIK POP

INTERVIEW MIT: PANIK POP
12 Feb
2012

Panik ist ja momentan hochgradig populär, ob an den Finanzmärkten, bei den Klimaforschern oder in der Musikindustrie. Max Welz & Marcus Pielberg spüren das anscheinend auch.

Insofern nicht von ungefähr benennen sie ihr gemeinsames Projekt - und die Musik, die in einem weiteren Sinne am ehesten als Electro-Pop zu beschreiben wäre - konsequenterweise PANIK POP. Auch wenn elektronische Musik nicht erst seit gestern populär ist, bei der Verwendung von Vocals ist die Verwendung des Zusatzes “Pop” fast immer unumgänglich. Statt der tooligen Tracks aus der Technoecke oder den fast ausschließlich aus Breaks bestehenden neueren Electro- und Ravenformen ist man bei der Nutzung der Stimme ganz schnell wieder ganz nah bei Strophe & Refrain - und eben bei Pop. Ein Hauch von Achtziger...

Hört man ihre Musik, denkt man unwillkürlich an Anthony Rother. Mit einem opulenten Instrumentenfuhrpark auf der Bühne gibt es bei ihnen, ähnlich wie auch bei ihrem Idol, eindeutig mehr zu sehen als nur einen leuchtenden Apfel oder zwei Player. Flächensounds und Melodien über treibenden 130bpm Rhythmen sind die markantesten musikalischen Parameter ihres Sounds. Mit “Beach Drink” haben sie im letzten Jahr ihre erste Veröffentlichung auf Wanda Records an den Start gebracht, eine gute Basis für 2012. Nach Auftritten beim Stereo City Festival und bei SonneMondSterne dürften nun viele bis alle Türen für sie in diesem Jahr mehr als sperrangelweit offenstehen. Jetzt ist an euch, mit den beiden gemeinsam hindurchzutanzen. Doch bevor es soweit ist, haben wir PANIK POP noch ein paar O-Töne entlocken können, zum Beispiel wie sie überhaupt auf ihren Namen gekommen sind...

Als unser Projekt begann, war vorerst nur die Produktion wichtig. Als wir dann aber den ersten Track fertig hatten, ging das Gegrübel los. Da wir beide zu dieser Zeit gern Anthony Rother mit Electro Pop Music hörten, war ein Wort schonmal da: Pop! Danach wurde erstmal wochenlang über ein zweites Wort nachgedacht. Und als Max dann mit "panic at the disco" anfing, kam uns die zündende Idee und unser Name für unseren "Rave-Pop" Stil stand endlich fest.

Ihren "Rave-Pop" soll es 2012 auch auf Vinyl geben, zusammen mit einem geplanten Online-Album. Damit im Gepäck geht es nach ihrem letztjährigen Gig im Panoptikum in Kassel - wie oben schon angedeutet - nach Hannover. Machen PANIK POP jetzt also den Westen unsicher?

In Richtung alte Bundesländer soll es zukünftig auf jeden Fall noch gehen, da wir dort bisher ebenfalls viel positives Feedback erhalten haben und gern andere Stadt-Club-Kulturen kennenlernen. In unseren Breiten spielen wir aber natürlich auch, z.B. beim Sputnik Spring Break und beim Klassentreffen Festival.

Obwohl es PANIK POP erst seit gut einem Jahr gibt, haben sie auch schon einige überaus kuriose Sachen zusammen erlebt, z.B. bei ihrem Gig in Kassel...

Bei der Ankunft war der Club leider schlecht besucht und wir dachten schon es würde nicht so spaßig werden, jedoch war das wenige Publikum das anwesend war so herausragend, dass sich der Abend zu einem Highlight entwickelte. Aber auch der Soundcheck bei SMS war sehr amüsant, da Marcus die Zeit vercheckte und kurz vor der Probe noch ziemlich blau war. Als er dann aber Laserkraft 3D mit auf der Bühne sah, war die Konzentration sofort wieder da!

Dass ein derartiger Erfolg natürlich nicht von allein kommt, dürfte klar sein. Bei wem würden sich PANIK POP denn bedanken, wenn sie hier und jetzt die Möglichkeit dazu hätten - einfach mal so aufgezählt und ohne Mutter Teresa...

Bei Steffen Rühling, Le Tompé, Carsten Rechenberger, Tobias Berlin, Marcel Mahler, Roy Klawes, Papa Rox und natürlich bei Lisa und Lisa.

Booking via Facebook: www.facebook.com/panikpop
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