DJ POLIQUE // Deutschlands Urban DJ #1

DJ POLIQUE DJ POLIQUE Credit: Promo
15 Mar
2016

Drei Nummer 1 Hits in den MTV Urban Charts, über fünfzehn Top 10 Platzierungen in den Hip Hop iTunes und Shazam Charts und jährlich über 150 weltweite DJ Auftritte.

DJ POLIQUE ist zweifelsohne der erfolgreichste und meist geschätzte Urban DJ Deutschlands.

Für seine jüngste Produktion „BB Link Up“ holte er sich keine geringere als US-Sänger- und Songwriterin Goldie ins Boot, die bereits durch Zusammenarbeit mit Größen wie Beyoncé, Sia und Rita Ora auf sich aufmerksam machte.

Wir konnten ihn auf ein kurzes Interview treffen.

Welche Geschichte verbirgt sich hinter Deinen Künstlernamen? Wie bist du auf das Synonym DJ POLIQUE gekommen?

Es gibt tatsächlich eine lustige Geschichte dazu. Ein amerikanischer Freund von mir ist schuld daran. Er konnte meine Vornamen "Kostas" nie richtig aussprechen. Und so fragte er mich eines Tages an einer Tankstelle: Hey, woher kommst Du eigentlich? Ich sagte ihm: Ich bin halb Pole und halb Grieche. Daraufhin gab er mir den Spitznamen „Polique“ und nannte mich nur noch so. Als es Zeit war, ein DJ Synonym zu wählen, erinnerte ich mich daran und so war DJ Polique geboren.

Und wann hast Du mit dem DJing begonnen?

Im Vergleich zur aktuellen DJ-Generation bin ich wahrscheinlich der absolute Spätstarter. Ich war 20 Jahre alt, als ich damit begann. Aber es hat mich direkt geflasht und wurde zu einer meiner beiden großen Leidenschaften.

Was sind Deine musikalischen Einflüsse?

Meine Inspiration und Einflüsse ziehe ich auf jeden Fall aus dem Soul der 70er und 80er Jahre, dem Funk, 90ies HipHop und dem R&B!

Internationale, renommierte Künstler wie Tyga, Sean Kingston oder auch Snoop Dogg haben mit Dir bereits zusammengearbeitet. Was bedeutet Dir das?

Es war toll, mit so fantastischen Künstlern zusammen zu arbeiten. Es bedeutet mir sehr viel und ist eine große Inspiration. Man kann viel lernen und es hilft natürlich auch unheimlich dabei mein internationales Profil zu stärken.

Gibt es einen Künstler, mit dem Du gern mal in der Zukunft zusammenarbeiten möchtest?

Ich hoffe, ich kann eines Tages etwas mit Drake zusammen machen. Er ist einer meiner absoluten Lieblingskünstler.

Deine erste Solo-Single war "The Worst Way". Was war das für ein Gefühl für Dich, als die veröffentlicht wurde?

Es war total aufregend. Ich hatte eigentlich überhaupt keine großen Erwartungen. Ich wollte den Titel einfach nur veröffentlichen und sehen, was passiert. Und dann war das Feedback echt erstaunlich. Ich bin sehr stolz darüber, denn im Vorfeld hätte wohl niemand gedacht, dass so ein Song überhaupt jemals in Deutschland irgendeine Anerkennung finden wird.

Und wie war das bei „Don’t Wanna Go Home“?

Ehrlich gesagt, hätte ich auch da nicht erwartet, dass die Nummer so abgehen wird. Ich wusste, dass „Don’t Wanna Go Home“ in den Clubs funktioniert - das hab ich sofort gespürt, als ich das Demo zum ersten Mal im Club aufgelegt habe. Aber dass der Track dann in der Türkei, Griechenland, Zypern und Rumänien auf Platz 1 schießt, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet!

Wie hilft Dir das DJing bei der Songproduktion oder Auswahl Deiner Singles?

Das hilft mir ungemein. Bevor ich einen Track veröffentliche, teste ich ihn immer für ein paar Wochen in den Clubs. Je nachdem wie die Leute darauf abgehen, kann ich dann noch an der Nummer schrauben, bis es perfekt funktioniert.
 
Was sind Deine nächsten Pläne? Arbeitest Du an neuem Material?

Ja, ich arbeite gerade ziemlich viel im Studio an neuen Songs. Ein Track, der dieses Jahr erscheinen wird, kommt mit einem Snoop Feature - ich glaube, darauf werden die Leute total abgehen...

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