Paul Kalkbrenner - Album 7

Paul Kalkbrenner - Album 7
03 Aug
2015

1992 legte PAUL KALKBRENNER seine ersten Platten in einem Jugendclub auf, die Mauer war gerade erst gefallen und Techno war sein Soundtrack der neuen Zeit.

Zusammen mit einem Kompagnon wurden die neuen Welten erkundet, an den meisten ging der Sound, der damals noch tief im Underground tanzte, meilenweit vorbei. Aber nicht lange…

Berlin wurde im Verlauf der neunziger Jahre zum Epizentrum von Techno und PAUL KALKBRENNER waren mittendrin. Eigene Produktionen erschienen ab Ende der Neunziger, wiederum zehn Jahre später ging es als Schauspieler und mit dem Soundtrack “Sky and Sand” durch die Decke. Ebenso wie Techno selbst war auch PAUL KALKBRENNER in den ganz grossen Arenen angekommen, völlig ungeplant aber auch völlig zurecht.

Anfang August erscheint nun das siebente Studioalbum von PAUL KALKBRENNER, passend und einfach mit “7” betitelt.

“Ich hab mir ja mal wieder viel Zeit genommen, im Gegensatz zu den beiden Alben davor. Es sind mehr Schichten, die ja auch Zeit brauchen und oft muss es dann ja auch erst noch mal liegen, vor sich hin köcheln, bevor man es sich dann noch mal richtig vornimmt. Je öfter man das machen kann, desto besser wird es.”

Ein Grund, warum das neue Album nicht auf dem eigenen Label PK Musik sondern bei Columbia/Sony erscheint, war das Angebot des Majors, dass PAUL KALKBRENNER auf das Archiv der Plattenfirma zugreifen kann. Und so sind nun Vocals von u.a. Jefferson Airplane, D-Train und Luther Vandross an Bord!

paulkalkbrenner.net

freshguide mdl august 2015 31


Album-Review:


Paul Kalkbrenner - 7 - Columbia/Sony
Er könnte es sich bequem machen und den Sound, für den er steht, konsequent und zielsicher immer und immer wieder auf die gleiche Art und Weise abliefern. Das Schöne ist, er muss es nicht. Ein eigenes Label hat er und alles erreicht, was geht. Nach der Pflicht kommt nun die Kür. Sony hat ihn damit gelockt, dass er sich am Archiv der Plattenfirma bedienen darf, ein Angebot, das wohl niemand ablehnt. Aus „You Are The One For Me“ von D-Train wurde so “Cloud Rider”, aus “White Rabbit” von Jefferson Airplane wurde “Feed Your Head“ und aus “Never Too Much“ von Luther Vandross wurde “A Million Years“. Keine Remixe sondern eigene Songs, kein Gestern sondern Heute. Und grandiose Vocals!
fhp (CD- Album) VÖ: 07.08.

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